So aufmerksam sind wirSo süß sind wirSo gespannt sind wirSo startklar sind wirSo unterschiedlich sind wirSo brav sind wirSo neugierig sind wirSo aktiv sind wirSo stolz sind wirSo treu sind wir
So aufmerksam sind wir
So süß sind wir
So gespannt sind wir
So startklar sind wir
So unterschiedlich sind wir
So brav sind wir
So neugierig sind wir
So aktiv sind wir
So stolz sind wir
So treu sind wir

Sportschutz

SCHUTZHUNDESPORT – für die einen die Königsdisziplin innerhalb der Hundearbeit, für andere (zu unrecht) ein rotes Tuch. Vor allem in den Medien und von Politikern, die mit der Materie nichts zu tun haben, wird die Schutzhundeausbildung nur mehr negativ dargestellt.

Aber Schutzhundesport hat nicht im geringsten etwas mit „Scharf machen“ der Hunde zu tun. Über den Beutetrieb erlernt der Hund um seine Beute (= Schutzarm) zu kämpfen, was ihm einen riesigen Spaß mach. Dabei wird der Hund nicht - wie oft fälschlich dargestellt – aggressiv gemacht. Im Gegenteil im Schutzhundesport lernt der Hund GEHORSAM IN ALLEN TRIEBLAGEN. Im Schutzhundesport ausgebildete Hunde sind in der Regel selbstsicherer, belastbarer und ausgeglichener.

Die wenigsten, die mit dieser Disziplin bisher in Berührung gekommen sind, haben eine Vorstellung davon was der Hund in dieser Sportart alles leisten muss. Das „Beißen“ ist dabei nur ein relativ kleiner Teil.

Schutzhundearbeit besteht aus drei gleichberechtigten Disziplinen, die da sind:

Fährtenarbeit – dabei muss der Hund eine menschliche Fährte verfolgen und die darauf ausgelegten Gegenstände „verweisen“.

Unterordnung – der Hund muss einen Unterordnungsteil mit Freifolge, den Übungen Sitz, Platz, Steh aus der Bewegung, sowie Apportieren über Hürde, A-Wand und auf ebener Erde beherrschen. Ebenso werden das Voran mit Platz und das Ablegen unter Ablenkung sowie die Schusssicherheit überprüft.

Schutzarbeit – beinhaltet Revieren, Stellen und Verbellen, Bewachen, Seiten- und Rückentransport, Belastungsphasen, Vereitelung einer Flucht und das sofortige Ablassen vom Ärmel auf das Kommando „AUS“.

Welche Hunde sind nun geeignet für den Schutzhundesport? Rassen wie der Deutsche Schäferhund, der Rottweiler, der Riesenschnauzer, der Hovawart, der Boxer, der Mali, der Dobermann und der Airdaileterrier sind wohl die bekanntesten Rassen, die schutzmäßig geführt werden. Einige dieser Rassen müssen zur Zuchttauglichkeit eine Schutzhundeprüfung nachweisen. Aber auch andere Rassen und Mischlinge finden Spaß an der Arbeit und sind durchaus geeignet. Wesentlich ist, dass der Hund physisch geeignet (gesund) ist, und ein festes, ausgeglichenes Wesen mitbringt.

Ein gut ausgebildeter, erfahrener Schutzhelfer wird jeden Hund individuell, nach dessen Bedürfnissen aufbauen. Er bemerkt auch ob der Hund geeignet ist oder eventuell Wesenschwächen aufweist, die eine Ausbildung in der Schutzarbeit ausschließt. Daher ist es von größter Wichtigkeit seinen Hund nur in die Hände von verantwortungsvollen, gut ausgebildeten und erfahrenen Schutzhelfern zu geben. Viel zu schnell ist ein Hund „kaputt“ gemacht.